Hawaii

Mauna Loa Cabin


Am Wochenende war ich mit Greg und Pablo auf dem Mauna Loa, wo wir in einer Hütte übernachtet haben. Oder besser gesagt; wo wir die Nacht verbracht haben. Der menschliche Körper ist nämlich nicht wirklich dafür geschaffen um innert 6 Stunden von Meereshöhe auf über 4000m zu steigen. Natürlich sind wir nicht alles gelaufen, sondern mussten nur die letzten 1000 Höhenmeter in einer drei Stunden Wanderung bezwingen. Der Körper reagiert dabei mit einer reflektorischen Hyperventilation auf den geringeren Sauerstoff Partialdruck. Dabei ändert sich das Sauerstoff / COGleichgewicht im Blut, was zu einer respiratorischen Alkalose und damit einem erhöhten PH Wert des Blutes und schlussendlich MASSIVSTEN Kopfschmerzen führt. Die Niere könnte diesen Effekt bei guter Akklimatisation kompensieren, doch da liegt wohl der Haken an unserem Abenteuer.

 

An Schlafen war also gar nicht zu denken; es war ein qualvolles Herumwälzen was morgens um 6 Uhr, wahrscheinlich aus lauter Erschöpfung, doch noch zu einer knappen Stunde Schlaf geführt hat. Der Sternenhimmel war dafür umso schöner und die ganze Szenerie dort oben ist sowieso Unglaublich. Der Krater ist so riesig, da könnte man Chur einfach reinstellen. Leider mussten wir all unser Essen und die gute Flasche Wein wieder mit nach unten tragen, da sich auch eine gewisse Appetitlosigkeit eingestellt hatte.

Alles in allem aber ein fantastisches Erlebnis. Doch muss ich meine Pläne, diese ganze Tour an einem Tag mit dem Velo zu machen wohl etwas überdenken.

 

One Comment

  • Hallo Oliver, danke für den Bericht und die beeindruckenden Bilder.
    Da hattet ihr euch wohl etwas zu viel vorgenommen. Aber daraus kannst du Schlußfolgerungen für die Velotour ziehen. Weiterhin alles Gute und herzliche Grüße von OUO aus Berlin

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